Emmy Noether

* 23.03.1882 in Erlangen (Deutschland)

 

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† 14.04.1935 in Bryn Mawr, Pennsylvania (USA)


- Tochter des Erlanger Mathematikprofessors Max Noethers (1844-1920)

- Besuch der städtischen Schule für höhere Töchter in Erlangen

- Abitur

- 1900 bayrische Staatsprüfung für Lehrerinnen mit herausragenden Ergebnissen

- Studium der Mathematik in Erlangen (Mathematik), sie ist eine von 2 Frauen unter ca. 1000 Studierenden

- 1907 Promotion (erste deutsche Frau)

- Zusammenarbeit mit Einstein

- 1919 Habilitation

- Privatdozentin als „Assistentin von Prof. Hilbert“, da sie als Frau nicht an der Göttinger Universität lehren durfte

- außerordentliche Professorin in Göttingen,  ohne Festanstellung und ohne Gehalt

- Ernennung zum „nichtbeamteten außerordentlichen Professor“, Lehrauftrag für Algebra mit einer bescheidenen Entlohnung

- 1932: Hauptvortrag auf dem Internatio­nalen Mathematikerkongress in Zürich

- 1933 Entlassung aufgrund ihrer jüdischen Herkunft, Emigration in die USA

-  Weiterführung  ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Gastdozentin in Pennsylvania

-  stirbt am 14.04.1935 nach einer Operation


Einstein im Nachruf in der New York Times: „...nach dem Urteil der kompetentesten Mathematiker unser Zeit war Fräulein Noether das bedeutendste kreative mathematische Genie ... seit die höhere Bildung von Frauen begann ... sie hat Methoden entdeckt, die sich als enorm wichtig erwiesen haben ...“

Bedeutung

-  wichtigste Mathematikerin des 20. Jahrhunderts

-  das Noether-Theorem als eine der bedeutendsten Grundlagen der Physik

-   die Weltausstellung 1964 in New York zeigte im Raum der Mathematik unter dem Titel “Men of Modern Mathematics” die Portraits von ca. 80 Mathematikern und das Bild einer einzigen Frau: Emmy Noether


Warum trägt unsere Schule ihren Namen?

„In einem modernen Lexikon, das die führenden Naturwissenschaftler und –innen des 20. Jahrhunderts aufzählt, kommen insgesamt nicht mehr als drei Frauen vor – und zwar Marie Curie, Lise Meitner und Emmy Noether, also zwei Physikerinnen und eine Mathematikerin.“

(Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, Wissenschaftshistoriker der Universität Konstanz)


-  Ehrung einer Frau, die trotz ihrer herausragenden Leistungen kaum bekannt ist

-  Emmy Noether ist uns Vorbild, was ihre Entschlossenheit, ihren Leistungswillen, ihr Engagement anbetrifft, da sie sich in einer Welt der Wissenschaft behaupten musste, die Frauen gegenüber äußerst feindlich eingestellt war

- als Jüdin musste sie Deutschland verlassen, setzte ihre wissenschaftliche Arbeit jedoch unbeirrbar in den USA fort

- als Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage  wollen wir uns im Sinne Emmy Noethers gegen Benachteiligung und Ausgrenzung engagieren